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geschrieben von Inge Muff-Bongers
Nein, natürlich nicht…
Aber: wir sind mit unserem Blog umgezogen – um die neuesten Eintragungen nicht zu verpassen,
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geschrieben von Inge Muff-Bongers
5. Januar 2011
Alles ist tief verschneit – so viel Schnee hatten wir noch nie, seit wir hier wohnen! Auch die Kombimodule res-PV+ + sind mit Schnee bedeckt, was die Stromproduktion verhindert – wenn sich die Sonne denn schon mal zeigt. (Die letzten Monate waren äußerst ungünstig, was unsere “Prozente” nach unten gedrückt hat. Die Halbjahresstatistik folgt im nächsten Eintrag).
Aber im nächsten Winter wird es auf dem Dach gaaaanz anders aussehen: Schneefreie Module werden jeden Sonnenstrahl nutzten! Denn dann sind die Module mit ihrer Wasserkühlung in das Heiz-System eingebunden. Das bedeutet, dass die Module über den Heizkreislauf wenige Minuten erwärmt werden – es bildet sich ein Wasserfilm, auf dem der Schnee abrutscht, und die Module können nach Herzenslust arbeiten…
geschrieben von Inge Muff-Bongers
21. Dezember 2010
… habe ich mir eigentlich immer ganz anders vorgestellt: Aber ich sitze jetzt an meinem Computer – unter Palmen!
Ihre “Verpackung” ist unter der nass gewordenen Schneelast abgerutscht. Der Versuch, die diversen Schichten aus Vorhängen, Isomatten, Decken und Abdeckfolien wieder an ihren Platz zu ziehen ist gescheitert, es ist alles zusammengebrochen…
Aber die Palmen waren unter ihrer schützenden Abdeckung trocken und diese Gelegenheit haben wir beim Schopfe und dann die Palmen an eben diesem gepackt – und ins provisorische Arbeitszimmer (ihrem normalen Winterquartier!) geschleppt. Nicht ohne vorher alles mit Folien abzudecken. Jetzt wird eben unter Palmen gearbeitet.
Die Bloggerin verabschiedet sich jetzt in die Weihnachtspause (unter Palmen und mit Kelle und Traufel) und wünscht allen Besucherinnen und Besuchern dieses Blogs erholsame Festtage und alles Gute für das neue Jahr!
 
geschrieben von Inge Muff-Bongers
19. Dezember 2010
wie aus rechteckigen, flachen Dämmplatten runde Fensterlaibungen werden.
Wir hoffen ja, dass der Umbau in den Arbeitszimmern im neuen Jahr schnell vollends über die Bühne geht. Es dauert eben, da die beiden Büros unser “Testgelände” sind, wo für alles erste Erfahrungen gesammelt werden müssen: wie ist mit dem Dämmmaterial umzugehen, wie können die res-KlimaPaneele daran angebracht und eingeputzt werden und wie werden aus flachen Platten runde Fensterlaibungen (eine Puzzlearbeit, siehe Foto rechts!). Außerdem hatten wir in diesen Räumen mit absolut unebenen Wänden und anderen Widrigkeiten zu kämpfen – letztendlich mussten jeweils alle Wände neu verputzt werden.
Aber langsam schimmert Licht am Ende des Tunnels – oder war es das Nordlicht, bei den eisigen Temperaturen der vergangenen Nächte?!
 
geschrieben von Inge Muff-Bongers
15.Dezember 2010
Die Tatsache, dass, wie gestern beschrieben, zwei Heizungssysteme nebeneinander funktionieren müssen, bringt es mit sich, dass elektrische Leitungen und Rohre – selbst eine Pumpe – auch provisorisch verlegt werden müssen. Auf dem Foto rechts ist ein Ausschnitt aus dem Leitungsgewirr im Heizraum zu sehen: ganz alte Heizungsrohre, mittelalte, neue, ganz neue und welche, die wieder entfernt werden. Dazwischen provisorisch fliegend verlegte Kabel und alte und neue Wasserleitungen.
Linkes Foto: die “Wiedenmänner” installieren die Leitungen für die KlimaPaneele im Erdgeschoss. In der abgehängten Zwischendecke verlaufen auch die alten Heizungsrohre – von denen wir jetzt auch langsam herausbekommen, wie sie genau verlegt sind. Seit wir dei Decke aufgerissen haben wissen wir auch, wie die Wasserleitung vom Keller aus verläuft! Vom Haus existierten keine Pläne mehr. Das ist bei Baumaßnahmen besonders spannend, da doch mehrere Generationen daran herum gebaut haben…

geschrieben von Inge Muff-Bongers
14. Dezember 2010
Inzwischen ist der Pufferspeicher im Heizraum installiert. Die Brüstungs-Paneele, die schon an der Wand in den Büros angebracht wurden, sind angeschlossen und haben uns, während wir fleißig die Dämmung und die leider in diesen Räumen ziemlich unebenen Wände verputzen, sanft angestrahlt. Sanft, weil sie im Moment mit nur sehr niedrigen Temperaturen auskommen müssen: Das Wasser im Pufferspeicher soll ausschließlich im neuen System und in den res-KlimaPaneelen fließen, damit diese nicht mit dem ziemlich schmutzigen Wasser aus dem alten Heizungssystem in Verbindung kommen. Das ist eigentlich kein Problem, da man normalerweise das alte System aus- und das neue einbaut. Wir bauen die res-solAutark aber nach und nach ein, da wir viel selbst machen und das neben unserer Berufstätigkeit eben eher langsam geht. Die Eigenleistungen waren eine Bedingung, sonst wäre die Finanzierung des ganzen Projekts für uns sehr schwierig geworden. Und hier kommt das Geheimnis des Pufferspeichers in Spiel: Er hat ein Innenleben in Form zweier Wärmetauscher. Durch einen davon fließt das Heizungswasser aus dem alten System und heizt das “neue Wasser” und damit die nagelneuen Klimapaneele auf – leider aber nur mit dem Rücklauf der alten Heizung und dessen Temperatur ist nicht gerade hoch – bei diesen Außentemperaturen (heute Nacht unter -15 °C).
Dieser Kniff hat bei den ersten Besprechungen, als wir dachten, das werden wir niemals schaffen, sozusagen den Durchbruch gebracht: So können wir innen bauen, wie wir Zeit haben – und die Heizung funktioniert weiter – teilweise alt, teilweise schon neu.
Das Foto zeigt den neuen Puffer mit seinem dicken Mantel zur Dämmung. Die freien Anschlüsse werden für weitere Wärmetauscher, die Wärmepumpe und die PV-Kombimodule gebraucht. Sie erzeugen neben Strom auch Wärmeenergie, die für Warmwasser und Heizung genutzt wird. 
geschrieben von Inge Muff-Bongers
6. Dezember 2010
Heute früh mussten die Monteure unseres Installateurs, der Firma Wiedenmann in Neresheim, wieder umkehren, da der Weg zu unserem Haus noch nicht geräumt war und sie auf den ersten Metern gleich ins Rutschen kamen. Obwohl ich den Winter eigentlich mag – vor allem wenn es Schnee gibt – sind die Umstände im Moment doch ziemlich widrig für gewisse Arbeiten. Im Haus ist es eiskalt, weil die Heizung abgestellt und entleert werden musste und die Türen notgedrungen immer wieder offen stehen.
Links: Blick aus dem Esszimmerfenster. Rechts: Der Pufferspeicher wird
ins Haus gebracht, er geht ohne seinen dicken Isoliermantel gerade so durch die Tür zum Heizraum.

geschrieben von Inge Muff-Bongers
6. Dezember 2010
In der Nacht zum 5. Dezember war der bisherige Minus-Rekord in diesem Winter: – 16°C! Das ist für Anfang Dezember sehr kalt – selbst für das auch als “Schwäbisch Sibirien” bekannte Härtsfeld, auf dem wir leben. An den Stammtischen der Klimaskeptiker wird schon wieder behauptet, dies und der letzte lange und kalte Winter würden beweisen, dass es die Klimaerwärmung gar nicht gibt. Aber das ist falsch! 2010 war das drittwärmste Jahr seit es Aufzeichnungen gibt. Außerdem: durch Abschmelzen des Polareises verschieben sich die Luftströme und es wird bei uns tatsächlich kältere Winter geben. Welch ein Glück, dass wir ein Heizsystem (res-solAutark) bekommen, dass keine Ressourcen verbraucht!!!
Unsere Palmen werden wir dann wohl doch nicht auspflanzen können… Im Moment müssen sie aber trotzdem draußen überleben. Wir arbeiten immer noch im Provisorium, das eigentlich ihr Winterquartier ist.
 
Die Verpackung wurde von Nacht zu Nacht dicker. Alte Decken, und Säcke, selbst unsere Isomatten müssen herhalten. Hoffentlich überleben die Palmen diese Kälte
geschrieben von Inge Muff-Bongers
26. November 2010
Jetzt ist der Winter da. Auf der Alb liegt Schnee und die Temperaturen sinken beständig. Aber es hilft nichts, die Arbeit auf dem Dach muss trotzdem weitergehen. Die Wasserkühlung (was für ein Wort bei der Kälte…) der res-PV++ Module muss angeschlossen und die Leitungen vom Dach in den Heizraum verlegt werden.
Hier ist Herr Fritzsche gerade bei der Arbeit und auf dem anderen Bild (inzwischen hat es geschneit) steht Frau Brotz vor dem fertigen Werk. Sie studiert Ingenieurin, Fachrichtung erneuerbare Energien, und absolviert zur Zeit ein Praktikum bei res. Praktikum hat auch etwas mit praktischer Arbeit zu tun, was man am Bild drei sieht, da arbeitet sie mit Herrn Schirrle auf dem Dachboden an der Zuleitung. 

geschrieben von Inge Muff-Bongers
23. November 2010
Es geht voran: Die beiden Büroräume sind gedämmt, und die ersten res-KlimaPaneele sind an den Wänden installiert. Die für die Zuleitungen zu den Paneelen nötigen Schlitze mussten nicht “geklopft” bzw. mit einer Flex vorgefräst werden, sondern ließen sich einfach mit einem Kaffeelöffel auskratzen – und zwar genau passend. Dank des weichen Dämmmaterials. 
Fotos: Links sind die Zuleitungen schon teilweise eingeputzt. Die oberen Zuleitungen verschwinden später unter der “Heizdecke”. Die KlimaPaneele sind oben und unten mit Putz fixiert.
Rechts: Herr Schirrle macht eine neue Erfahrung: Er kratzt mit dem Kaffeelöffel entlang einer Metallschiene den Schlitz für die Zuleitung.
Jetzt sind wir wieder dran: Erst wenn die Wände fertig verputzt sind, kann die Deckenheizung installiert werden.
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